13. Juni ■ Colombiers - Lèzignan-Corbieres (56 km)
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Blick auf den trocken gelegten See,
in der Mitte der Abfluss
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Wir starteten für unsere Verhältnisse sehr früh, 8.45 Uhr. Allerdings wurde der Elan nach 300 m Fahrt gestoppt. Ein Platten in Sandras Hinterreifen bremste uns aus. Bei der etwa einstündigen Reparatur stellten wir fest, dass sich auch eine Speiche verabschiedet hat, die wir jedoch nicht selbst wechseln können. Hierzu müsste man die Bremsscheibe entfernen und das ist für uns noch zu kompliziert und riskant. Also muss es erstmal so gehen.
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Der älteste Kanaltunnel der Welt
Tunnel de Malpes
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Gegen 10 saßen wir wieder im Sattel und fuhren wie geplant auf einen Aussichtsberg. Von dort blickt man auf einen im 12. Jahrhundert trockengelegten ehemaligen See. Die Entwässerung erfolgt durch einen Tunnel.
Nicht weit davon entfernt folgte das nächste interessante Bauwerk, der erste Kanaltunnel der Welt, etwas mehr als 100 m lang. Unterhalb des Kanaltunnels gibt es noch zwei weitere - einen Eisenbahntunnel und den bereits erwähnten Entwässerungstunnel.
Der Weg führte uns weiter über Feldwege, mehr als 12 km/h waren meist nicht drin. Auch wegen des starken Gegenwindes; bei Böen bis zu 75 km/ h. Es rüttelte ordentlich. Wie wir von einer hier im 2. Wohnsitz lebenden deutschen Frau erfuhren, wehen hier oft solche Winde - aus West bleibt es trocken, aus Ost bringen sie Regen. Also doch lieber entgegen ;).
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| Abzweigung des Canal Jonction |
Einige Abkürzungen fuhren wir über Straße, da der Kanal viele Schleifen beschreibt, um auf gleicher Höhe zu bleiben und der Belag einfacher zu befahren war. Hier in Languedouc- Roussilion werden Radwege nicht so als Pluspunkt für den Tourismus gesehen und entsprechend ist der Ausbau und die Beschilderung.
Hier wohnen viele ehemalige Spanier. Die meisten Leute sprechen kein Englisch, gängige Zweitsprache ist Spanisch.
Auf dem Camping Municipal hatten wir ein tolles Wiesenstück für uns. Allerdings war es die windigste Ecke, sodass Sandra das Zelt nicht allein aufgebaut bekam. Dauernd flog irgendwas weg bzw. wurde das gesamte Zelt von einer Böe erfasst. Andi holte inzwischen noch ein paar Lebensmittel und erkundigte sich nach einem Radladen. Als Andi mit voller Tasche wieder kam, war das Zelt noch ein unglücklicher Haufen und Sandra fluchte. Zu zweit ging es dann ziemlich fix.
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| Typisches Dorf |
Am Ende ist dann noch die Baguette "weggeflogen"; Sandra war schon in der Windrichtung suchen; doch sie hatte sich letztendlich nur unter dem Tisch "versteckt".




