Donnerstag, 9. Juni 2016

Camargue - 1000 Kilometer

9. Juni ■ Avignon - Gallician (88 km)

Gemütliches Petit dejeuner
Heute morgen waren wir faul und fuhren kurzerhand in die nächstgelegene Boulangerie, um zu frühstücken. So ging die Packerei recht fix von statten und 8.30 Uhr verließen wir den Zeltplatz. Das gefiel uns und das werden wir wohl jetzt öfter so handhaben.

Die ersten 1000
In Taracon
Zufrieden und richtig erwacht, fuhren wir los. Im wesentlichen nach Süden. Unser "bester Freund" war heute der Mistral, ein aus Norden wehender starker Wind. So stellen wir uns E-Bikefahren vor ;).

Mittags in Arles
In Arles verabschiedeten wir uns von der Rhône. Hier teilt sich der Fluss in die Grand Rhône und die Petit Rhône. Wir folgten der Kleinen Richtung Südwest.

Die Landschaft der Camargue
Die Landschaft zwischen den  beiden Flussläufen, die Camargue, ist eine menschenleere, flache und sumpfige Gegend. Sehr beeindruckend... Erinnerungen an Finnland wurden wach. 

Familie Storch
Hier wird Reis angebaut und u.a. zu Reisbier verarbeitet. Wir zogen das große Blonde dem vor und so wissen wir nicht wie und ob es schmeckt. Auch sind hier viele, viele Vögel zu Hause. Einem Storchenpaar mit 3 Jungen sahen wir eine Weile bei der Mahlzeit zu. Das war witzig anzuschauen. 
Hier gewachsen und getrunken
Die letzten 8 km strampelten wir gegen den Wind und Sandra war dann froh vom Rad steigen zu dürfen.

Unser Zelt steht heute auf einem kleinem Campingplatz mitten in der Pampa. Der Chef empfing uns herzlich und lud uns gleich zur Happy hour ein.Ein kühles Bier für die Hälfte, das zischt. Ein Genuss nach so vielen Kilometern.  Auf solchen Campingplätzen übernachtet man sehr gern.