20. Juni ■ Guebwiller - Freiburg (70 km)
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| Vogesen |
Jedenfalls war es ein idealer Abschluss der Tour.
200 Meter nach dem Start meldete sich wieder Sandras Hinterreifen. Heute waren wir zu faul zum flicken und pumpten ihn auf. Es hielt die ersten 55 km recht gut; die letzten Kilometer musste nochmal gepumpt werden - zum Glück ist es ein Autoventil.
Die Hauptfahrtrichtung war heute Osten - wir durchquerten die oberrheinische Tiefebene zwischen den Vogesen und dem Schwarzwald. In Frankreich fanden wir verkehrsarme und fast kurvenlose Straßen. Andi fühlte sich fast wie in Finnland und war hochzufrieden. Vielleicht fahren wir nächsten Jahr wieder nach Skandinavien? Der Wunsch hierzu ist jedenfalls groß ;).


Kurz vor der Grenze besuchten wir zum Abschluss noch einmal eine Pâtisserie... Mmh, lecker.
Dort trafen wir einen total entspannten Tourer aus Australien, der noch bis September durch Europa fahren möchte. Genaue Pläne hatte er keine, aber irgendwie über die Berge von Österreich in die Slowakei. Locker flockig ... andere Tourer grüßten diesmal kaum und suchten eben mal keinen Kontakt.
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| Abschied vom Land der Genießer |
Für ca. 10 km folgten wir dem Hochwasser führenden Rhein nach Norden. Der Fluss ist hier zweigeteilt - der schmale alte Rhein, der die Staatsgrenze bildet und der breitere und kanalisierte Teil mit Wasserkraftwerken auf französischem Gebiet.
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| Der alte Rhein |
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| Schönes Deutschland |
Der Abend klang gemütlich in einer schönen Gaststätte am Waldsee aus. Die sehr freundliche "Kellnerin" war eine junge Frau, die aus Erfurt stammt und hier in Freiburg studiert.
Die ersten Regentropfen fielen als wir gerade unsere Zeltbetten belegten. Wie romantisch.



