Mittwoch, 25. Mai 2016

Route 66 ;)

25. Mai ■ Zürich - Aarburg (87 km)

Hallo Schweiz
Teils bewölkt, teils Sonne, 25°C, geringfügiges Nass -Jacke nicht nötig-  gegen Ende des Tages.
Weil wir alle so lieb waren, wörtliche Aussage des Zugbegleiters ;), kam der Zug sogar überpünktlich um 9 Uhr an. 

Blick auf den Limmat
In den folgenden 2 Stunden schnupperten wir in Zürich. Zunächst radelten wir vom Bahnhof zum Züricher See und zurück. Dabei erklommen wir noch den hiesigen Lindenhof, dessen Areal 25 Hm über der Limmat, dem Züricher Fluss, liegt und von dem wir eine tolle Aussicht hatten. Es ist ein Überbleibsel der letzten Eiszeit vor 15.000 Jahren ebenso wie die dortigen etwa 4 m hohen Findlinge.

Nach dem spartanischen Frühstück im Zug ließen wir uns von der erstbesten Konditorei verführen. Die Verkäuferin war äußerst freundlich und begeistert von dem, was wir vorhaben und schenkte uns als kleines Willkommen 2 Trüffelpralinen. Eine sehr nette Geste.

Am Zürich-See
Route 66
Das Radwegenetz scheint sehr gut ausgebaut zu sein; trotzdem mussten wir uns dabei erst orientieren. Das gelang im Zuge der Stadterkundung aber ziemlich schnell. Es unterscheidet sich z.B. farblich (gelb) von den Fahrbahnmarkierungen des Autoverkehrs. Allerdings sind die Fußgängerüberwege auch in diesem Gelb gehalten. Und Sandra begegnete dort tatsächlich einem etwas frustrierten Fußgänger, der auf sein Recht zu pochen schien. Blöd, aber glücklicherweise einzige Mal.

Die ersten Unterhaltungen mit den Einheimischen zeigte uns, dass Schweizerdeutsch eine Fremdsprache ist. Die Verständigung klappte dann mit dem Schweizerhochdeutsch, wenn wir darum baten;).

Unser Hotel mit Blick auf die Bahnstrecke
Wir fuhren weiter entlang der Limmat, bis diese in die Aare mündet. Die Aare ist ein Nebenfluss des Rheins; wir folgten ihr flussaufwärts bis Aarburg. Meist fuhren wir auf sehr gut ausgeschilderten und besten Radwegen, die auch zum großen Teil  Wanderwege sind. Viele Leute waren hier unterwegs. Nach der (Fahrrad)Route 66 trafen wir am frühen Nachmittag auf den Nationalen Radweg Nr. 5, dem wir bis zum Genfer See treu bleiben werden.

Der Zeltplatz in ruhiger Lage gepriesen, liegt zwischen einer Hauptverkehrsstraße und einer Zugstrecke. Also ruhig ist anders, jedoch war es abwechslungsreich, die Züge zu beobachten. Der Sachse würde sagen, aller Bubs lang, kam einer.