Samstag, 28. Mai 2016

Am Genfer See

28. Mai ■ Yverdon - Morges (60 km)

Der nächtliche Regen bestrafte Andis nachlässigen Zeltaufbau, so dass morgens eine Mischung aus Regenwasser und Waldboden durch unsere Wohnung schwappte. Genial... daneben. 

Bis etwa 9 Uhr lohnte sich Aufstehen aber nicht, da es munter weiter pieselte. 

Gegen 11 waren die klammen Klamotten dann gepackt und wir setzten uns an das Seeufer zum "Früh"stück. Andi war ziemlich gefrustet, Sandi glich dies durch Ruhe wieder aus.

Auf der Abfahrt zum Genfer See - in der Ferne die Alpen
Heute war es etwas hügeliger, aber gut zu bewältigen. Wir sind die Strecke, die wir in den letzten Tagen mit dem Rad fuhren, schon mehrmals auf dem Weg in die französischen oder Schweizer Skigebiete mit dem Auto gefahren - ohne bleibende Erinnerungen. 

Jetzt haben wir zu Orten und Landschaften einen viel besseren Bezug.
Nach einigen Hügeln, toller Flora wie Fauna und immer wieder Blicken auf die Alpen erreichten wir am Nachmittag den Genfer See, wo wir direkt am See auf einer Wiese unser Zelt aufbauten. Sogar die Sonne schien wieder,  sodass wir unsere nassen Sachen in einer Blitzaktion vor dem nahendem Regen trocknen konnten. Das nennt man Timing.